Was wir von der Southern New Hampshire University über Chancengleichheit in Zeiten von COVID-19 gelernt haben

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Was wir von der Southern New Hampshire University über Chancengleichheit in Zeiten von COVID-19 gelernt haben

Egal, wer Sie sind, wo Sie leben und wo Sie arbeiten, die Coronavirus-Pandemie hat jeden von uns auf unterschiedliche und sehr persönliche Art und Weise betroffen.

Viele Organisationen sind jetzt ausschließlich im Home-Office tätig und es kann schwierig sein, die unterschiedlichen Erfahrungen nachzuvollziehen — und wie sie sich auf die Angestellten auswirken.

Deshalb ist es insbesondere in diesen Zeiten unerlässlich, dem Feedback Ihrer Mitarbeiter zuzuhören. Wenn Sie verstehen, wie es Ihren Mitarbeitern geht, können Sie sie unterstützen, Empathie zeigen, auf ihre individuellen Bedürfnisse eingehen und sind in der Lage, entschieden zu handeln.

Auch in Krisenzeiten Chancengleichheit an erste Stelle stellen

Die Southern New Hampshire University (SNHU) ist eine private Hochschule, die sich über zwei Campusse im Bundesstaat New Hampshire in den USA erstreckt. Wir haben uns vor Kurzem mit ihnen für ein Webinar zusammengetan, um zu erfahren, inwiefern Diversität, Chancengleichheit und Inklusion für die SNHU als Organisation von besonderer Bedeutung sind und wie sie Daten nutzen, um die Mitarbeiter-Experience ihrer Belegschaft zu verstehen.

SNHU hat schon immer einen starken Fokus auf Diversität, Chancengleichheit und Inklusion gelegt und das als Teil ihrer Mission erklärt — dieses Ziel gewann jedoch eine neue Dimension, als sich die vielen Mitarbeiter des Colleges an das Arbeiten von zu Hause einstellen mussten.

„Wir befinden uns gerade in einer globalen Krise, in der wir deutliche Unterschiede in Bezug auf die finanziellen und gesundheitlichen Folgen für unterversorgte Bevölkerungsschichten beobachten können,“ sagt Jada Hebra, Senior Vice President und Chief Diversity and Inclusion Officer an der SNHU. „In diesen Zeiten arbeiten wir besonders stark daran, unsere Werte als Organisation zu leben.“

Als die Ausgangssperre verhängt wurde, war eine der Prioritäten der SNHU sicherzustellen, dass alle Mitarbeiterinnen dieselbe Erfahrung im Home-Office machen und dieselben Möglichkeiten erhalten.

„Bei Chancengleichheit geht es darum, dafür zu sorgen, dass jeder Mitarbeiter die notwendigen Bedingungen vorfindet, damit er dasselbe Ergebnis erzielen kann, und dabei die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen in Betracht zu ziehen,“ merkt Jada an. „Deshalb ist jetzt nicht der Moment, in dem wir uns zurücklehnen und unsere Bemühungen für Diversität, Chancengleichheit und Inklusion ruhen lassen können. Ganz im Gegenteil, wir sollten eher die Gelegenheit nutzen und Fragen stellen, zum Beispiel, wie die Pandemie sich auf unsere Mitarbeiterinnen auswirkt und wir ihnen helfen können.“

Wechselseitiges Feedback nutzen, um eine gerechte Erfahrung zu ermöglichen

Wie viele Organisationen in diesen Zeiten hat auch die SNHU ein Hauptaugenmerk auf die Antworten und Kommentare ihrer Mitarbeiter in Mitarbeiterbefragungen gelegt, um besser zu verstehen, ob sie den unterschiedlichen Bedürfnissen ihrer Mitarbeiterinnen gerecht werden. Die Universität hat Peakons Fragenkatalog zu COVID-19 genutzt, um zu verstehen, wie sich die Situation auf ihre Angestellten auswirkt.

„Als wir uns entschieden hatten, als Organisation räumlich auf Distanz zu gehen, kam eine Reihe von Dingen auf, die wir schnell in Erfahrung bringen mussten, um unseren Mitarbeiterinnen das Gefühl zu geben, dass wir sie unterstützen und auf ihre Bedürfnisse eingehen können,” erläutert Dr. Shanita Williams, Associate Vice President, Talent Engagement and Inclusion an der SNHU.

„Wir mussten überprüfen, ob unsere Mitarbeiterinnen das notwendige Equipment hatten, um ihrer Tätigkeit nachzugehen, und wie sie unseren Notfallplan für die Zeit während der Pandemie fanden. So konnten wir besser verstehen, ob all unsere Mitarbeiter in den nächsten Monaten eine gerechte Mitarbeiter-Experience haben.“

Der Dialog mit den Mitarbeitern hat es Shanita und ihrem Team ermöglicht, schnell auf alle Bedürfnisse und Sorgen der Mitarbeiterinnen reagieren zu können.

„Unsere gesamte Leitung hat sich auf die COVID-Fragen konzentrieren können — und wenn Mitarbeiter gesagt haben, dass ihnen Ausstattung fehlt, mussten wir davor sorgen, dass sie sie bekommen,“ sagt Shanita. „Wir haben diese Fragen dazu verwendet, uns die Situation unserer Angestellten näherzubringen und mögliche Hürden zu identifizieren. Das ist sehr viel wert.“

Wie man Chancengleichheit im Home-Office schafft

Auf die unterschiedlichen Bedürfnisse eingehen

Wie Shanita anmerkt, ist es essenziell, Hindernisse zu identifizieren, die Ihre Mitarbeiter in diesen Zeiten womöglich erleben. Nur so können Sie sicherstellen, dass Ihre Mitarbeiterinnen einen fairen Arbeitsalltag zu Hause erleben und die Ausstattung und Unterstützung zur Verfügung haben, um ihre Arbeit im Home-Office zu erledigen.

Auch wenn Sie nicht auf jedes einzelne Bedürfnis Ihrer Mitarbeiterinnen sofort eingehen können, zeigen Sie mit einer Antwort auf das Mitarbeiterfeedback, dass Sie ihnen zuhören. Außerdem sind Sie so besser in der Lage, proaktiv in Bezug auf die Dinge zu agieren, die Sie ändern können.

Zeigen Sie Verständnis

Jeder Ihrer Mitarbeiter hat unterschiedliche Gegebenheiten, die sich darauf auswirken, wie und wann derjenige im Home-Office arbeiten kann. Ob sie nun Kinder zu Hause haben, sich um Angehörige kümmern müssen oder ganz einfach nicht die Umgebung oder Austattung zur Verfügung haben, um produktiv zu arbeiten, jetzt ist der Moment, um Verständnis an den Tag zu legen und sich darauf einzustellen, dass sich diese Bedingungen möglicherweise negativ auf die Produktivität der Mitarbeiterinnen auswirken. Die Mitarbeiter empfinden womöglich Schuldgefühle, Angst oder Frustration, weil sie ihre Ziele nicht erreichen. Es ist also wichtig, Empathie zu zeigen und die Situation des Einzelnen zu verstehen.

Einen kontinuierlichen Dialog führen

Viele Mitarbeiterinnen arbeiten jetzt Vollzeit zu Hause und das kann bedeuten, dass einige Teammitglieder sich isoliert und unwohl fühlen. Es ist in diesen Zeiten besonders wichtig, mit ihren Mitarbeitern in Kontakt zu bleiben. So können Sie nicht nur besser verstehen, was sie brauchen, sondern auch, wie sie sich unter den aktuellen Bedingungen fühlen – sowohl beruflich als auch privat.

Lesen Sie unseren Blog-Post zum eigenen Wohlbefinden im Home-Office, um mehr dazu zu erfahren, wie die Erfahrung der Arbeit von zu Hause angenehmer gestaltet werden kann.

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