Unser Rat für das Wohlbefinden der Mitarbeiter im Home-Office

Rick Kershaw, CPO
Unser Rat für das Wohlbefinden der Mitarbeiter im Home-Office

Bei Peakon wurde das Arbeiten von zu Hause schon immer unterstützt. Es bietet unseren Mitarbeitern die Flexibilität, die Arbeit mit anderen Verpflichtungen ihres Lebens in Einklang zu bringen, und hilft dabei, die besten Mitarbeiter im Unternehmen zu halten. Wir haben sogar ein paar Mitarbeiter, die zu 100 % im Home-Office arbeiten – das ist allerdings die Ausnahme und nicht die Regel.

In diesen ungewöhnlichen Zeiten ist das Home-Office nun jedoch schon lange kein nettes Angebot mehr. Es ist nur einer der Wege, wie wir die Gesundheit unserer Mitarbeiter schützen können. Es sind allerdings zwei verschiedene Paar Schuhe, einmal die Woche oder auf unbestimmte Zeit zu Hause zu arbeiten.

Als Teil unserer Überlegungen im Umgang mit der Coronavirus-Pandemie mussten wir uns also auch Gedanken dazu machen, wie sich die anhaltende Heimarbeit auf das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter auswirkt.

Im Folgenden finden Sie die Ratschläge, die wir allen Peakons zur Verfügung gestellt haben, damit ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden in den nächsten Wochen nicht zu kurz kommt. Wir hoffen, dass HR-Abteilungen in anderen Organisationen diese nützlich finden und möglicherweise als Vorlage für ihre Kommunikation mit den eigenen Mitarbeitern nutzen.

  1. In Verbindung bleiben
  2. Um sich selbst kümmern
  3. Eine Routine entwickeln
  4. Zu Hause kreativ werden

1. In Verbindung bleiben

In Verbindung bleiben

Stellt euch ’‘Social Distancing” als “körperlichen Abstand halten” vor.

Wir distanzieren uns nicht psychisch oder emotional von einander in dieser Zeit, sondern wir erfinden das Arbeiten neu. Tretet mit euren Kollegen in Kontakt, um zu sehen, wie es ihnen geht und haltet den Kontakt. Hier ein paar Tipps dazu:

  • Regelmäßige Teammeetings planen und abhalten
  • Informativ beschreiben, woran ihr gerade arbeitet
  • Gemeinsames Mittagessen und gemeinsame Online-Aktivitäten, wie Ratespiele, mit den Kollegen im Home-Office

Mit Freunden und Familie in Verbindung bleiben:

In Zeiten wie diesen ist es wichtig, uns unsere Unternehmenswerte noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, vor allem den Wert Life First. Kümmert euch um euch und eure Freunde und Familie. Das sollte die Priorität sein.

Auch wenn man alleine lebt, die Verbindung nicht abreißen lassen:

Kollegen können wunderbare Unterstützung bieten, es ist aber genauso wichtig, mit den Freunden und der Familie in Kontakt zu treten – auch wenn man nicht richtig mit ihnen Zeit verbringen kann.

  • Bemüh dich, an Gruppenchats teilzuhaben. Solltest du in keiner Gruppe sein, ist jetzt die Gelegenheit, eine ins Leben zu rufen oder einer beizutreten. Zu den beliebtesten Optionen zählen: FaceTime, Skype, Zoom, Houseparty und WhatsApp.
  • Regelmäßige Termine im Kalender einplanen, um mit den Kollegen zu sprechen, selbst wenn es dabei nicht um die Arbeit geht.
  • Eine Netflix Party mit Freunden, Familie oder Kollegen organisieren.

Wenn du Hilfe oder Unterstützung brauchst, tritt mit der Personalabteilung in Kontakt.

2. Um sich selbst kümmern

Bleib gesund und aktiv: 

  • Versuche, draußen Zeit zu verbringen, soweit es möglich ist und nicht gegen die Auflagen verstößt: 
    • Mache Spaziergänge während du an den Meetings per Telefon teilnimmst, für die du keinen Bildschirm brauchst.  
    • Plane Zeit im Kalender ein, um vor die Tür zu treten/einen Spaziergang zu machen.
    • Dreh eine Runde im Garten, wenn du einen hast.
  • Steh jede Stunde auf und dehne dich zwei Minuten, stell dir einen Wecker, falls das hilft (denk dran, die 10.000 Schritte werden jetzt nicht mehr so oft erreicht!).
  • Mache Yoga oder Ähnliches zu Hause. Wenn du Inspiration brauchst oder gern einen virtuellen Trainer hättest, findest du auf YouTube super Angebote wie Yoga mit Mady Morrison.
  • Viel Wasser trinken: Bei der Arbeit solltest du ein Glas oder eine Flasche in deiner Nähe haben.
  • Achte darauf, was du konsumierst. Ruf dir kurz ins Gedächtnis, dass es dabei nicht nur um Essen geht, sondern auch um das, was wir lesen, sehen, hören, etc.

Achte auf dein geistiges Wohlbefinden:

  • Du solltest Nachrichten und andere Inhalte bewusst sehen/lesen. Wir alle wollen informiert bleiben, unsere emotionalen Grenzen sollten dabei jedoch nicht missachtet werden. Deshalb ist es wichtig drauf zu achten, was und wie viel wir konsumieren. Vergiss nicht, Pausen von allen Online-Medien (Nachrichten, Social Media, etc.) einzulegen.
  • Alle Peakons haben Zugang zu einem Unterstützungsprogramm für Angestellte (EAP – employee assistance program). Seht euch die Online-Inhalte an oder macht einen Termin für professionelle Unterstützung, falls/wenn nötig.

Achtsamkeit am Morgen:

  • Da jetzt die morgendliche Bahnfahrt weg fällt, solltest du dir 5-10 Minuten am Morgen nehmen, um zu meditieren oder Achtsamkeitsübungen zu machen. Regelmäßiges Meditieren sowie Atemübungen sind eine schnelle Möglichkeit, das Nervensystem zu beeinflussen und Stressreaktionen abzubauen – und das stärkt unser Immunsystem. Wir empfehlen, dass ihr euch Calm oder Headspace herunterladet. 
  • Ihr könnt die Zeit auch nutzen, um ein gutes Buch zu lesen oder einen Podcast zu hören.

3. Eine Routine entwickeln

Einen Plan haben: 

  • Achte darauf, Zeit ohne den Computer einzuplanen.
  • Es ist leicht, einfach weiterzuarbeiten, aber denkt dran, abzuschalten. Legt den Laptop am Ende des Tages zur Seite und denkt an eure Work-Life-Balance.
  • Plant den nächsten Tag, damit ihr nicht aus den Augen verliert, was ihr abliefern wollt. Wählt dafür wenn nötig Zeitblöcke im Kalender aus, die ihr dafür bucht und in denen nichts Anderes passiert.

Die Umgebung ist wichtig:

  • Wenn möglich sollte euer Arbeitsplatz nicht dort sein, wo ihr auch entspannt. So entsteht eine klare Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit. 
  • Legt ein Tagesziel fest und macht es euch bequem. Es kann schnell passieren, dass man um 8:55 Uhr aufsteht und um 9 Uhr am Schreibtisch sitzt. Macht euch fertig, zieht euch etwas Bequemes an und macht euch eine Tasse Kaffee oder Tee.

4. Zu Hause kreativ werden

Lernt eure kreative Seite kennen:

Plant Zeit, um Dinge zu tun, die das Nervensystem beruhigen und euer Immunsystem stärken. Das können alle Aktivitäten sein, die euch entspannen, z. B.: schreiben, kochen, backen, tanzen, Zeit in der Natur verbringen, malen, lesen, etc.

Weitere Ideen:

  • Einen wöchentlichen Buchclub mit Freunden oder Kollegen ins Leben rufen
  • Malbücher bestellen, wenn man mal eine kurze Ablenkung braucht
  • Für Online-Kurse anmelden, viele sind mittlerweile kostenlos verfügbar

Die Mitarbeiter beim Übergang zum Home-Office unterstützen

Diejenigen, die die Möglichkeit haben, von zu Hause zu arbeiten, sollten sehr dankbar sein. Das heißt allerdings nicht, dass es allen leicht fällt.

Manch einer arbeitet womöglich im Home-Office mit kleinen Kindern in der Wohnung oder teilt sich den Raum mit anderen, die ebenso von zu Hause arbeiten. 

Je mehr Ratschläge und Empfehlungen Sie Ihren Mitarbeitern in diesen schwierigen Zeiten bieten können, desto besser.

Weitere Materialien:

Tipps für das Arbeiten im Home-Office

Coronavirus: Wie schafft man Zusammenhalt, wenn die Belegschaft zu Hause arbeitet?

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