Every Voice Counts: Highlights unserer ersten Community-Conference zu Diversität, Chancengerechtigkeit und Inklusion

Every Voice Counts: Highlights unserer ersten Community-Conference zu Diversität, Chancengerechtigkeit und Inklusion

Am 10. Februar rief Peakon seine erste Community-Conference mit dem Titel Every Voice Counts ins Leben. Sie war mit großartigen Rednern und Rednerinnen, der Vorstellung spannender neuer Produktfunktionen und praxisorientierten Empfehlungen zur Förderung von Inklusion gespickt.

863 Teilnehmende begleiteten uns durch den Tag und sendeten uns mehr als 500 Nachrichten im Live-Chat. Viele von ihnen lobten unsere Redner und Rednerinnen und stellten Fragen dazu, wie sie Diversität, Chancengerechtigkeit und Inklusion (DC&I) verbessern könnten. Andere erzählten von ihren Erfahrungen.

Lesen Sie weiter, um die wichtigsten Erkenntnisse aus der Veranstaltung zu erfahren.

Gemeinsamer Weg mit Workday

Phil Chambers, Peakons CEO, eröffnete die Konferenz, indem er kurz ankündigte, dass Workday vorhat, Peakon zu übernehmen.

Wir sind überzeugt, dass das nicht nur für uns alle hier in diesem Call großartig ist, sondern auch ein starkes Signal darstellt, dass das Produkt und die Community, die wir über die letzten sechs Jahre aufgebaut haben, die Arbeitswelt verändert hat und immer noch verändert. Indem wir uns mit Workday zusammen tun, sind wir in der Lage, unsere Mission noch schneller und effektiver umzusetzen und somit jeder Person zu helfen, die Veränderungen in der Organisation anzuregen, die sie sich wünscht.

Bedeutsame und nachhaltige Veränderungen im Jahr 2021 anstoßen

Der erste Beitrag des Tages, von Sheree Atcheson, Peakons Global Director of DE&I, legte den Schwerpunkt auf die Schwierigkeiten, denen sich Unternehmen bei der Implementierung ihrer DC&I-Strategie gegenübersehen. Des Weiteren ging sie auf die sich im Wandel befindlichen Erwartungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein und verriet einige Erkenntnisse aus unserem nächsten Heartbeat Report.

Wenn wir Strategien zur Förderung von DC&I entwerfen, dann müssen wir Intersektionalität mit bedenken. Wir existieren nicht als separate Individuen. Ich selbst existiere in der Welt nicht als Frau oder als Farbige. Ich existiere als Kombination aus beidem. Und so werde ich von der Welt auch behandelt.

Unternehmen werden aktiv, wir beobachten jedoch einen starken Fokus auf demografische Diversität, auf Repräsentation. Was ist jedoch mit der anderen Seite? Was ist mit Inklusion?

DC&I muss in bestehende Prozesse eingebettet werden — und ich meine wirklich eingebettet. Es ist keine Folie, die darauf angewandt wird. Es ist nichts, das in die alleinige Verantwortung Ihrer HR-Abteilung fällt. Es ist etwas, das Ihr gesamtes Unternehmen transformiert.

Der Schnittpunkt von Ethnie und Geschlecht

Unsere zweite Rednerin des Tages, Minda Harts, CEO von The Memo LLC, zeigte dann leidenschaftlich auf, was es bedeutet, im unternehmerischen Kontext „die einzige“ zu sein. Dazu erzählte sie von ihren persönlichen Erfahrungen mit Diskriminierung und betonte die Bedeutung von Mut.

Sie ließ das Publikum berührt und inspiriert zurück!

Wir können keinen Arbeitsplatz schaffen, der für alle funktioniert, wenn wir nicht darüber nachdenken, wie jede Person in unserem Team den Arbeitsplatz individuell erlebt.

Mut ist die Fähigkeit, etwas Beängstigendes zu tun. Es ist beängstigend, mutig zu sein. Sogar mit meiner persönlichen Erfahrung im Bereich Chancengerechtigkeit und Diversität macht es mir immer noch Angst, darüber zu sprechen. Ich weiß allerdings, dass es viele Vorteile für viele andere Menschen bringt, wenn ich an dieser Stelle mutig bin statt vorsichtig.

Verbundenheit entsteht nicht in einem Vakuum. Wir müssen die anderen Menschen in der Organisation kennenlernen, damit wir für sie da sind und für sie eintreten. Ich denke, das ist eines der Hauptprobleme an vielen Arbeitsplätzen. Wir bauen keine richtigen Beziehungen untereinander auf.

Im Gespräch mit dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes

Annika Norlin, Global Head of D&I, sprach mit Peakons Senior Director of Customer Success, Joy Rees, um die komplizierte Welt internationaler Hilfe genauer zu beleuchten und mehr über DC&I in Kriegsgebieten und anderen herausfordernden Umgebungen zu erfahren.

Der humanitäre Sektor ist von einigen sehr ernsten und inhärenten Machtasymmetrien geprägt. Wenn wir das in Betracht ziehen und ehrlich zu uns selbst sind, dann müssen wir zugeben, dass sich das auf unsere Unternehmenskultur auswirkt.

Die Mehrheit unserer Führungskräfte arbeitet mit internationalen Verträgen. Wir suchen nach Möglichkeiten, Personen mit lokalen Kenntnissen und Wissen in leitenden Positionen zu beschäftigen. Dabei geht es nicht nur um Repräsentation. Es geht vielmehr um die ganze Kultur in unserer Organisation. Wen belohnen wir? Wen schätzen wir und in wen investieren wir?

Die Herausforderung liegt darin, dass Inklusion global ist, nicht wahr? Es steht mit dem menschlichen Zugehörigkeitsgefühl in Zusammenhang. Diversität ist jedoch lokal und sie muss im jeweiligen Kontext betrachtet werden.

Abschließender Roundtable

Um den Tag abzuschließen, leitete Phil eine Frage-und-Antwort-Runde mit unseren Rednerinnen und stellte dabei Fragen aus dem Publikum dazu, wie sie DC&I-Strategien im eigenen Unternehmen erfolgreich gestaltet werden kann. Dabei wurde insbesondere darauf Bezug genommen, dass anfänglicher Zuspruch zu einer solchen Strategie in der Organisation vorhanden sein muss sowie dass sie dauerhaft umgesetzt werden muss.

Uns ist klar geworden, dass es nicht nur die Aufgabe der/des Chief of Diversity ist, jede Person im Unternehmen an Bord zu holen und ihr zu zeigen, dass dieser Bereich ebenso zu ihrer Stellenbeschreibung gehört.

Ich denke, dass bestimmte Kennzahlen für den Bereich eingeführt werden sollten, sobald die Führungskräfte aufgeklärt sind, dass Inklusion, Diversität, Chancengerechtigkeit und Zugehörigkeit von Bedeutung sind.

Ich denke, wir müssen uns mit unserem Einflussbereich auseinandersetzen. Man muss nicht unbedingt Diversität und Inklusion in der Positionsbezeichnung haben, um das zu tun. Ich denke, wir alle sind in der Lage, uns für andere einzusetzen.

Um mehr zu erfahren, sehen Sie sich die Aufnahme der Konferenz an oder nehmen Sie an der Consultation Series mit Sheree Atcheson, unserer Global Director of Diversity, Equity & Inclusion, teil. Dabei wird es darum gehen, wie Sie einen DC&I-Bericht erstellen. Sie können sich auch für eine Demo von Peakon Include anmelden, um unser neuestes Produktangebot in dem Bereich kennenzulernen.