Wie Avo Consulting das Mitarbeiter-Engagement in Krisenzeiten steigern konnte

Ross Brooks
Wie Avo Consulting das Mitarbeiter-Engagement in Krisenzeiten steigern konnte

Das 2016 gegründete Unternehmen Avo Consulting ist eine Gruppe von Experten für Problemlösungen, die Organisationen helfen, technologische Möglichkeiten zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Wie viele Unternehmen weltweit musste auch Avo im Zuge der Coronavirus-Pandemie Anpassungen vornehmen. Als Teil dieses Prozesses holten sie Feedback von ihren Mitarbeitern ein, um es dann in die Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen.

Zwei Wochen nachdem die norwegische Regierung die Ausgangssperre verhängt hatte, führte Avo seine erste Mitarbeiterbefragung durch und versuchte aktiv dafür zu sorgen, dass es den Mitarbeitern gut ging und der Übergang zur Arbeit im Home-Office für alle reibungslos verlief.

Karen Holta, People Development Specialist, war dafür verantwortlich, Avos Reaktion auf die Situation zu koordinieren. Dabei stand im Fokus, schnell auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen, Manager zu unterstützen und den Unternehmenswerten treu zu bleiben.

Zentrale Ergebnisse

  • Nur Stunden, nachdem Avo Kontakt zu Peakons Support Team aufgenommen hatte, wurde eine spezielle COVID-19-Umfrage erstellt und an die Mitarbeiter versandt.
  • Die wechselseitige Kommunikation mit den Mitarbeitern im Home-Office wurde eingerichtet.
  • Strategische Entscheidungen wurden auf Grundlage des Mitarbeiterfeedbacks getroffen und das Mitarbeiter-Engagement gesteigert, indem die Führungskräfte bei der Umsetzung des Mitarbeiterfeedbacks zusätzliche Unterstützung erhalten.

Karens Geschichte

In Krisenzeiten schnell reagieren

Eines unserer Ziele als Organisation ist es, anderen Unternehmen dabei zu helfen, eine digitale Grundlage zu legen, um schnell auf die kontinuierlichen Veränderungen der heutigen Zeit reagieren zu können. Dasselbe trifft auch auf unsere Organisation zu, weshalb wir Peakon benutzen.

Als die norwegische Regierung erklärte, dass sie den Lockdown im Land verhängen würde, begannen wir die Planung unserer ersten Umfrage zum Umgang des Unternehmens mit der aktuellen Situation. Mit der großartigen Hilfe von Kristina aus Peakons Support Team waren wir in der Lage, innerhalb weniger Stunden eine eigene Umfrage zu entwerfen. 

Nachdem wir die Umfrage an unsere Mitarbeiter verschickt hatten, bekamen wir eine Welle von Rückmeldungen, was sehr hilfreich war, um zu verstehen, wo die Organisation gerade steht, und entsprechend Aktionen einzuleiten. Wir antworteten auf Kommentare, sobald sie eintrafen, und konnten manche von ihnen sogar vor dem geplanten Teammeeting zur Besprechung der Umfrageergebnisse umsetzen. Als wir beispielsweise erfuhren, dass einige Mitarbeiter zu Hause im Home Office unter Rückenschmerzen litten, begann unser Office Manager in Oslo, Bürostühle an die Mitarbeiter auszuliefern.

Die offenen Fragen boten unserem Senior Management außerdem die Informationen, die sie brauchten, um in ihren täglichen Meetings Maßnahmen zu planen und sicherzustellen, dass wir angemessen und effektiv auf die Situation reagieren.

Wenn man sich kein Feedback holt, tappt das Managementteam — gerade in Krisenzeiten — im Dunkeln. Dann werden Entscheidungen blind getroffen, ohne zu wissen, wie die Belegschaft zurechtkommt und welche Bedürfnisse vorhanden sind.

“Bevor wir Peakon verwendeten, hielten wir uns für eine sehr praxisorientierte Organisation, die verstand, wie ihre Mitarbeiter arbeiten und was sie bei Avo täglich erleben. Nachdem wir Peakon ein paar Monate nutzten, konnte ich gar nicht mehr nachvollziehen, wie wir uns zuvor getraut hatten, die Belegschaft von Avo ohne die Erkenntnisse und die Unterstützung unserer Führungskräfte zu leiten, die wir nun durch Peakon zur Verfügung haben.”

Preben Høeg Hafsaas, Partner

Manager zur Umsetzung auffordern

Nachdem wir erstmal beiderseitige Kommunikation mit unseren Mitarbeitern eingerichtet hatten, widmeten wir uns unseren Managern und ihrem Umgang mit dem Feedback ihrer Teams. Viele Mitarbeiter waren mit der anfänglichen Reaktion zufrieden, wie wir dem positiven Feedback in Peakon entnehmen konnten, es gab aber auch Kommentare, die mehr Reaktion und Kommunikation forderten.

Wir teilten dieses Feedback mit allen Managern von Avo ebenso wie die Peakon-Daten, darunter Werte, Kommentare und unsere Analyse. Wir boten den Managern außerdem zusätzliche Ratschläge und Coaching dazu, wie sie auf das Feedback ihrer Mitarbeiter reagieren könnten.

Für die meisten Manager hieß das, tägliche Statusmeetings durchzuführen; sich bei Unklarheiten oder benötigter Hilfe die Mühe zu machen, Mitarbeiter anzurufen, statt sich nur auf Kurznachrichten zu verlassen, und mehr Zeit für Einzelgespräche einzuplanen.

Die Unternehmenswerte leben

Trotz der Herausforderungen, vor die uns die Pandemie gestellt hat, war diese Zeit für uns als Unternehmen auch eine Gelegenheit, unser Mantra zu leben. Wir haben immer gesagt, dass unsere Mitarbeiter an erster Stelle stehen, jetzt ist die Zeit, es unter Beweis zu stellen.

Die Unternehmensführung und das Managementteam hatten den Mut, den Fragen, Sorgen und Ansichten unserer Mitarbeiter zuzuhören. Sie entschlossen sich dagegen, einige unserer Berater in den Zwangsurlaub zu schicken, und nutzten Peakon, um mit der Organisation zu interagieren.

Die Reaktion unserer Mitarbeiter war sehr positiv. Das Mitarbeiter-Engagement ist in diesen schwierigen Zeiten angestiegen. Wir haben uns selbst als Unternehmen bewiesen, dass wir unsere Unternehmenswerte wirklich leben und das fördert unserer Meinung nach Mitarbeiter-Engagement, Loyalität und Vertrauen.

Unser CEO, Christoffer, betont das immer wieder.

„Man kann viel über Strategie und Planung in diesen Zeiten sprechen, ich denke jedoch, dass es wichtiger ist, jetzt zu betonen, dass wir unseren Werten und uns selbst treu geblieben sind.“

Christoffer Pettersen, Mitgründer / Partner

Den Mitarbeitern helfen, glücklicher und mehr Mensch zu sein

Als Unternehmen ist es unsere Mission, Technologie einzusetzen, damit Angestellte glücklicher und mehr Mensch sein können. An diesem Problem arbeiten viele Unternehmen, gerade in Bezug auf Home-Office-Regelungen und Initiativen für die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter.

Wir haben das in unsrer Organisation bereits länger umgesetzt, weshalb unsere Unternehmenskultur in diesen schwierigen Zeiten aufblühen konnte. Wir mussten uns aber auch Gedanken darüber machen, wie wir dafür sorgen können, dass die Belegschaft verbunden bleiben kann, wenn sie nicht physisch interagieren kann.

Unser CEO hat zu diesem Zweck beispielsweise die virtuelle Kaffeemaschine eingerichtet. Das ist ein virtueller Raum, dem man jederzeit beitreten kann, wenn man etwas mit den Kollegen quatschen möchte. Der Raum ist immer offen und man kann einfach vorbeischauen, so wie es im Büro auch immer war.

Mitarbeiter-Engagement muss auf allen Ebenen der Organisation begrüßt werden und wir sind überzeugt, dass sich die Unternehmenskultur am besten durch Vorbilder formen lässt. Deshalb ist es wichtig, dass das Managementteam die Botschaft sendet: „Verbring Zeit mit deinen Kollegen, quatscht und habt Spaß mit einander“. 

Wenn die Unternehmensführung, die Manager und die restliche Belegschaft an einem Strang ziehen, ist es möglich, sich an die widrigsten Bedingungen anzupassen und gegebenenfalls an ihnen zu wachsen und sich weiterzuentwickeln.

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Gerne werfen wir mit Ihnen gemeinsam einen Blick auf Peakon

In einer Demo führen wir Sie durch die Plattform und beantworten Ihre Fragen. Bei der Testversion können Sie Peakon selbst ausprobieren - mit unserer Hilfe.

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