Mitarbeiterfluktuation mit Peakons Kündigungsprognose reduzieren

Ross Brooks
Mitarbeiterfluktuation mit Peakons Kündigungsprognose reduzieren

Die Kosten für den Ersatz eines Mitarbeiters liegen irgendwo zwischen 50 % bis 250 % seines Gehalts, je nach Position. Außerdem hat eine Kündigung auch weitere Auswirkungen auf die Unternehmenskultur, die es zu bedenken gilt, darunter reduzierte Produktivität und einen allgemeinen Abfall der Moral des Teams, aus dem jemand ausscheidet.

Geringes Mitarbeiter-Engagement führt häufig zu Mitarbeiterfluktuation. Wenn Sie wissen, warum Ihre Mitarbeiter gehen, und Sie in der Lage sind, die Entwicklung des Mitarbeiter-Engagements über einen Zeitraum zu beobachten, können erste Anzeichen einer Kündigung früher erkannt werden. Unseren Daten zufolge können Kündigungen bis zu 9 Monate im Voraus erkannt werden. Das gibt Ihnen Zeit, die zugrundeliegenden Probleme zu beheben und mit einem proaktiven Ansatz die Kosten durch Unternehmensabgänge zu reduzieren.

Die Kündigungsprognose in Echtzeit

Peakons Modell der Kündigungsprognose wurde mit hunderttausenden Datenpunkten getestet, darunter sowohl Daten zu Verhaltensmustern als auch demografische Daten. Unsere Analyse hat vier Kernfaktoren zum Vorschein gebracht, die ein hohes Kündigungsrisiko andeuten.

Bei der Bewertung der eNPS-Frage: “Wie wahrscheinlich ist es, dass du [Organisation] als Arbeitgeber empfehlen würdest?” haben Mitarbeiter, die eine Bewertung zwischen 0-6 abgeben, ein dreimal höheres Kündigungsrisiko als Mitarbeiter, die eine Bewertung zwischen 9-10 abgeben.

Loyalität

Antwort auf die eNPS-Frage zu Loyalität: “Falls dir der gleiche Job bei einem anderen Unternehmen angeboten werden würde: Wie wahrscheinlich wäre es, dass du bei [Organisation] bleibst?” Die durchschnittliche Bewertung von Mitarbeitern, die im Unternehmen bleiben, liegt 20 % höher als die von Mitarbeitern, die das Unternehmen verlassen werden.

Antwortrate

Die Antwortrate in den Mitarbeiterbefragungen ist bei künftig kündigenden Mitarbeitern 15 % niedriger als bei Mitarbeitern, die im Unternehmen bleiben.

Zeit seit Unternehmenseintritt

Mitarbeiter, die sich in den ersten 3-12 Monaten ihrer Tätigkeit im Unternehmen befinden, haben eine höhere Kündigungswahrscheinlichkeit. Niedrige Antwortraten, niedriges Mitarbeiter-Engagement und schlechte Bewertungen auf die Loyalitätsfrage in diesem Zeitraum deuten auf ein höheres Kündigungsrisiko hin.

Mitarbeiter, die kündigen, weisen deutlich geringeres Mitarbeiter-Engagement auf und nehmen weniger an den Mitarbeiterbefragungen teil. Die Dauer der Tätigkeit eines Mitarbeiters im Unternehmen kann auch ein Indikator dafür sein, dass Mitarbeiter die Organisation verlassen werden. Wenn Mitarbeiter schon früh in ihrer Anstellung im Unternehmen geringes Mitarbeiter-Engagement aufweisen, zeigt das ein hohes Kündigungsrisiko.”

Jakob Nielsen, Senior Data Scientist

Die sechs Ebenen des Kündigungsrisikos in Echtzeit

Unser Modell der Kündigungsprognose berechnet das Kündigungsrisiko für Ihre Belegschaft in Echtzeit. Das Risiko wird jedes Mal aufs Neue berechnet, wenn ein Mitarbeiter Feedback einreicht. Die aggregierte Betrachtung auf Segmentebene sorgt für eine hohe Genauigkeit Ihrer Prognosen, während sie gleichzeitig die individuelle Anonymität jedes Mitarbeiters gewährleistet.

Die Übersicht des Kündigungsrisikos in jedem Mitarbeitersegment hilft Managern und Senior-Führungskräften in Ihrer Organisation dabei, besonders gefährdete Bereiche des Unternehmens auszumachen und Aktionen zu bestimmen, die der Mitarbeiterfluktuation entgegenwirken können.

Eine Umgebung zu schaffen, die die Entwicklung der Mitarbeiter fördert, ist eine intelligentere Investition als ausgeschiedene Mitarbeiter zu ersetzen. Mitarbeiter, die langfristig im Unternehmen bleiben, sind intern stärker vernetzt, haben ein umfassendes Verständnis des Marktes und der Organisation – auch als institutionelles Wissen bekannt.

Kosten durch Kündigungen mit Hilfe von Peakon reduzieren

Es ist genauso wichtig, die Kosten für den Ersatz von Talenten in Betracht zu ziehen, die fast immer höher sein werden als die Kosten für Talentbindung mittels Weiterbildung und Entwicklung. Die offensichtlichste Kostenstelle ist dabei der Ersatz des scheidenden Mitarbeiters, wobei diese sich auf bis zu 250 % des Gehalts belaufen können.

Kosten entstehen aber auch durch eine verlassene Pipeline, beschädigte Kundenbeziehungen und zusätzlichen Arbeitsaufwand für die zurückgelassenen Kollegen. Selbst wenn ein Ersatz gefunden ist, kann es Wochen oder gar Monate dauern bis der neue Mitarbeiter dieselbe Leistung bringt wie sein oder ihr Vorgänger.

Mit Hilfe von Peakon können Sie die Kosten durch Kündigungen auf zweifache Art und Weise reduzieren:

  1. Verstehen Sie die Sorgen Ihrer Mitarbeiter mit hohem Kündigungsrisiko und gehen Sie auf diese unmittelbar ein. Unsere Forschung zeigt ganz klar, dass Sie neun Monate haben, um ein Problem anzugehen, bevor Ihre Mitarbeiter sich entschließen, das Unternehmen zu verlassen.
  2. Wählen Sie einen proaktiven Ansatz zu Einstellungen. Eine gewisse Mitarbeiterfluktuation ist unvermeidlich, mit Peakon können Sie jedoch Ihre Budgetplanung bereits auf Neueinstellungen auslegen, ohne dass Sie erst auf die Kündigung eines Mitarbeiters warten müssen.

Um mehr über unser Feature der Kündigungsprognose zu erfahren, sehen Sie sich folgendes Webinar an, in dem Michael, unser Director of Employee Experience, und Jakob, Senior Data Scientist, sich genauer die Beweggründe für Kündigungen ansehen und wie sich Mitarbeiter-Engagement sich auf die Mitarbeiterfluktuation auswirkt.

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