Wie Peakon Datenschutz umsetzt und die Anonymität der Umfrageteilnehmer wahrt

Ross Brooks
Wie Peakon Datenschutz umsetzt und die Anonymität der Umfrageteilnehmer wahrt

Datenschutz für unsere Kunden und ihre Mitarbeiter prägt jedes Handeln und ist oberste Priorität hier bei Peakon. Nur wenn die Anonymität ihrer Mitarbeiter gewahrt bleibt, kann das Vertrauen entstehen, das es für ehrliches Mitarbeiterfeedback und dementsprechend aussagekräftige Umfrageergebnisse braucht.

Jeden Tag verarbeiten wir Millionen von Datenpunkten und fügen ständig neue Features zu unserer Engagement-Plattform hinzu, die dem Datenschutz und der Anonymität der Mitarbeiter dienen. Um mehr dazu zu erfahren, wie wir mit unseren Kunden zusammenarbeiten, um ihre Mitarbeiterdaten zu schützen, haben wir uns an unseren CTO und Mitgründer Christian Holm gewandt.

1. Was ist Peakons Ansatz zum Datenschutz?

Wir bei Peakon haben einen ausgereiften Ansatz zum Schutz personenbezogener Daten. Unser Konzept zu Datenschutz und -sicherheit wurde von unserem Team eigens entwickelt und zwei Jahre lang von zwei externen Partnern umfassend getestet. 

Im Rahmen unserer Produktentwicklung halten wir monatliche Meetings ab, in denen wir unseren aktuellen Ansatz des Datenschutzes einer Revision unterziehen. Wir überdenken und bewerten kontinuierlich, wie neue Features und neue Technologie die Sicherheit der Mitarbeiterdaten beeinträchtigen könnten.

Wir haben einen internen Data Protection Officer, der dafür zuständig ist zu überprüfen, ob unsere Technologie und Prozesse die notwendigen Standards des Datenschutzes einhalten, um die Daten unserer Kunden und ihrer Angestellten nicht zu gefährden. Außerdem schulen wir all unsere Mitarbeiter, um sicherzustellen, dass Datenschutz bei Peakon als gemeinsame Verantwortung aller wahrgenommen wird.

2. Wie schützt Peakon die Anonymität der Mitarbeiterdaten?

Jedes Feedback und jeder Kommentar der Arbeitnehmer im Rahmen der Mitarbeiterumfrage wird gesammelt und in aggregierter und anonymisierter Form an das Unternehmen weitergegeben.

Wir haben mehr als ein Dutzend Features, die die Anonymität der Mitarbeiter sicherstellen. Wir erlegen allen Unternehmen, die Peakon verwenden, eine Datensichtbarkeitsgrenze auf, um stets ein minimales Anonymitätsniveau zu gewährleisten. Darüber hinaus können die Arbeitgeber ihre Anonymitätseinstellungen in der Plattform selbst konfigurieren und an die individuellen Anforderungen ihrer Organisation anpassen.

Unsere wesentlichen Einstellungen zur Anonymität können zusammen mit der Zugangskontrolle und den Datenaggregationseinstellungen angepasst werden. Auf diese Weise werden wir den individuellen Anforderungen jeder Organisation gerecht und können die Anonymität der Mitarbeiter unabhängig von der Größe oder Komplexität des Unternehmens wahren.

In unseren Artikeln im Help Center finden Sie weitere Informationen zu den Einstellungen der Datenanonymität und zur Datenaggregation sowie eine Übersicht der Features der Datenanonymität.

3. Wie Peakon mit Unternehmen zusammenarbeitet, um die Anonymität der Mitarbeiter zu wahren

Unser Kundenstamm umfasst Unternehmen, die zwischen 100 und über 100.000 Mitarbeiter haben. Die Datensichtbarkeitseinstellungen sorgen dafür, dass die Anonymität der Mitarbeiter gegeben ist – die einzelnen Einstellungen hängen jedoch vom jeweiligen Unternehmen ab.

Wir arbeiten mit unseren Kunden zusammen, um die Anonymität ihrer Mitarbeiter sicherzustellen und ihren Managern und der Unternehmensführung gleichzeitig Erkenntnisse zum Mitarbeiter-Engagement in Echtzeit zu bieten.

Da jeder Arbeitgeber individuelle Anforderungen an den Datenschutz hat, fordern wir unsere Kunden als Datenverantwortliche dazu auf, selbst zu entscheiden, wie Datenschutz und Nutzbarkeit der Daten in Einklang gebracht werden und, wo der Schwerpunkt liegt.

4. Wann gibt Peakon die Identität eines Mitarbeiters preis?

Wir geben die Identität eines Mitarbeiters nur unter außergewöhnlichen Umständen und, wenn eine rechtliche Grundlage gegeben ist, preis. Wenn beispielsweise der Eindruck entsteht (aufgrund der Kommentare der entsprechenden Person oder seiner/ihrer Kollegen), dass jemand körperlicher, geistiger oder emotionaler Gefahr ausgesetzt ist (dazu zählt auch Selbstverletzung) oder ein erhöhtes Risiko dafür besteht und die Person Hilfe braucht. In manchen Fällen kann es vorkommen, dass wir die Identität eines Mitarbeiters preisgeben, um eine rechtswidrige Handlung (wie Betrug oder ein anderes Verbrechen) zu verhindern oder sie zu erkennen.

Neben diesen außergewöhnlichen Umständen erlauben wir unseren Kunden keinen Zugriff auf die unbearbeiteten Daten ihrer Angestellten (d. h. die Gesamtheit aller Antworten sowie die personenbezogenen Daten eines Mitarbeiters) – so wird sichergestellt, dass die Mitarbeiter, die die Plattform verwenden, ihr auch vertrauen. Für weitere Informationen dazu, werfen Sie einen Blick in Peakons Datenschutzrichtlinie

5. Wurde die Identität eines Mitarbeiters auf Nachfrage des Arbeitgebers schon einmal preisgegeben?

Ja. Bisher hatten wir bei weltweit nahezu 50 Millionen Antworten von Angestellten in den Engagement-Umfragen eine Handvoll Anfragen dieser Art.

Wir geben die Identität eines Mitarbeiters nur weiter, wenn eine Anfrage den Bedingungen unserer Richtlinie zur Preisgabe der Identität entspricht und der Eindruck entsteht (aufgrund der Kommentare der entsprechenden Person oder seiner/ihrer Kollegen), dass jemand körperlicher, geistiger oder emotionaler Gefahr ausgesetzt ist (dazu zählt auch Selbstverletzung) oder ein erhöhtes Risiko dafür besteht und die Person Hilfe braucht. Wir haben einen Prozess, wie wir mit Anfragen bezüglich der Identität einer Einzelperson umgehen. Wir handeln dabei schnell, konsequent und im besten Sinne des Anfragenden.

Alle Anfragen, die wir von Arbeitgebern bisher erhalten haben, wurden im Rahmen dieses Prozesses bearbeitet und als unserer Richtlinie entsprechend befunden. In jedem einzelnen Fall war der entsprechende Arbeitnehmer körperlicher, geistiger oder emotionaler Gefahr ausgesetzt.

6. Ist Peakon DSGVO-konform?

Absolut. Alle Subunternehmer, mit denen wir zusammenarbeiten, arbeiten unter Einhaltung der DSGVO. Wir geben unseren Kunden die Kontrolle über bestimmte Funktionen auf der Peakon-Plattform und über die Datenverarbeiter, die diese zur Verfügung stellen. Es ist zum Beispiel für unsere Kunden möglich, ihre Mitarbeiterdaten ausschließlich innerhalb des EWR zu speichern, wenn sie das wünschen.

All unsere Kundenverträge enthalten eine Datenschutzvereinbarung, die unsere Verpflichtung, die Datenschutzvorgaben der EU einzuhalten, noch einmal bestätigt.

Mitarbeiter haben das Recht, die Löschung ihrer personenbezogenen Daten vom Dashboard anzufordern. Sie können außerdem anfordern, dass ihre abgegebenen Antworten zurückgesetzt werden und, wenn seitens der Organisation aktiviert, Merkmale auf der Plattform (wie Alter, Dienstalter, Geschlecht) hinzugefügt, korrigiert oder gelöscht werden. 

Seitdem die DSGVO in Kraft getreten ist, müssen alle neuen Peakon-Mitarbeiter unsere Datenschutzrichtlinie in ihrer ersten Woche im Unternehmen lesen, damit wir sichergehen können, dass unser Unternehmen im Einklang mit den letzten Neuerungen der DSGVO agiert. Für alle weiteren Fragen zu unserer Datenschutzrichtlinie oder unserem Umgang mit Daten, lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie, häufig gestellte Fragen zur DSGVO oder treten Sie mit uns in Kontakt support@peakon.com.

Share

Autor

Gerne werfen wir mit Ihnen gemeinsam einen Blick auf Peakon

In einer Demo führen wir Sie durch die Plattform und beantworten Ihre Fragen. Bei der Testversion können Sie Peakon selbst ausprobieren - mit unserer Hilfe.

?