Work Should Work for People: gleiche Vision, neue Corporate Identity

Phil Chambers
Work Should Work for People: gleiche Vision, neue Corporate Identity

„Warum habt ihr Peakon ins Leben gerufen?“, eine Frage, die ich schon oft und von vielen Menschen zu hören bekommen habe. Auch meinen Mitgründern und anderen Mitgliedern des Peakon-Teams der ersten Stunde wurde diese Frage schon häufig gestellt. In den letzten fünf Jahren haben wir sie alle auf unsere eigene Art und Weise und etwas unterschiedlich beantwortet.

Für mich haben wir Peakon ins Leben gerufen, „weil wir ein Unternehmen schaffen wollten, für das wir selbst gern arbeiten würden, und anderen Organisationen helfen wollten, dasselbe zu tun“. Bei anderen lautete die Antwort, dass wir „allen in Unternehmen helfen wollten, ihr gesamtes Potenzial auszuschöpfen“.

Jeder hatte seine eigene Antwort — und ich finde den ganz eigenen, persönlichen Bezug zu unserem Ziel nach wie vor sehr wichtig.

While Peakon hasn’t spent the last five years trying to put man back on the moon, we have been working on something that I believe is equally important.

Obwohl unsere Antworten sich zwar unterschieden, war uns klar, dass sie alle auf ein und derselben Überzeugung basierten — wir konnten nur noch nicht so recht in Worte packen, welche das war.

Unsere Überzeugungen, neu definiert

Jeder von uns hat, glaube ich, schon einmal die Geschichte des Hausmeisters der NASA gehört, der auf die Frage von John F. Kennedy, was denn seine Aufgabe sei, sagte: „ich helfe dabei, einen Menschen auf den Mond zu schicken.“

Es ist eine übermäßig zitierte Anekdote, die aus gutem Grund zu einem Klischee geworden ist: Sie zeigt, was es bedeutet, wenn eine Gruppe von Menschen eine gemeinsame Idee umzusetzen versucht. Sie zeigt, wie eine gemeinsame Überzeugung helfen, kann das Unmögliche möglich zu machen.

Wir bei Peakon haben zwar in den letzten fünf Jahren nicht versucht, einen Menschen auf den Mond zu bringen, aber wir haben an etwas gearbeitet, das meiner Meinung nach gleichermaßen wichtig ist.

Unser Nordstern: Work Should Work for People

Warum haben wir also Peakon gegründet? Als wir uns hinsetzten, um zusammen über unsere Beweggründe nachzudenken, fanden wir einen gemeinsamen Nenner. Seit dem ersten Tag basierte jede getroffene Entscheidung, sei es in Bezug auf das Produkt, interne Regelungen oder einen neuen Bürostandort, immer auf der Überzeugung, dass die Arbeit für alle Beteiligten funktionieren sollte, das heißt: Work Should Work for People.

We strongly believe that Work Should Work for All People, regardless of race, ethnicity, gender, age, sexual orientation or physical ability.

Die Arbeit und wie gearbeitet wird sollte für mich funktionieren, für unsere Produktentwickler, für unsere Customer Success Consultants sowie für unsere mobilen Mitarbeiter außerhalb unserer Büros. Sie sollte auch für unsere Auftragnehmer und Freelancer funktionieren— und sie sollte für unsere Kunden und jeden ihrer Mitarbeiter funktionieren.

Warum? Weil eine Umgebung, die für alle funktioniert und jedem ermöglicht, erfolgreich zu sein, unweigerlich zu einer Organisation führt, die ihre Ziele erreicht und erfolgreich, „einen Menschen auf den Mond schickt“.

Außerdem beinhaltet Work Should Work for People auch die Überzeugungen, die unserem Produkt und unserem Service zugrundeliegen.

Im Jahr 1990 prägte Professor William Kahn den Begriff „Mitarbeiter-Engagement“ und definierte ihn als die Fähigkeit einer Mitarbeiterin, bei der Arbeit ihr „gesamtes Selbst“ nutzen zu können. Er betonte dabei drei Bedingungen, die dafür gegeben sein müssen: Sinn in der Arbeit zu sehen, keine negativen Konsequenzen zu fürchten und die körperliche und geistige Fähigkeit zu haben, sein gesamtes Selbst nutzen zu können. Kurzum: eine Arbeitsumgebung, die für sie funktioniert.

Wir sind fest davon überzeugt, dass jedem Mitarbeiter eine solche Umgebung geboten werden sollte. Work Should Work for All People und dabei sollte ihre Hautfarbe, ethnische Herkunft, ihr Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung genauso wenig eine Rolle spielen wie ihre körperlichen Fähigkeiten.

Unsere Botschaft an Angestellte: Stoßt die Veränderungen an, die ihr euch wünscht

Ein „Nordstern“ bietet uns Klarheit und Orientierung, doch die nächste Frage schließt sich daran bereits an: „Wie kommen wir dahin?“

Wir hatten bei Peakon seit jeher einen sehr klaren Ansatz. Vom ersten Tag an sollten die Erkenntnisse in unserer Plattform ihren Ursprung im Mitarbeiterfeedback haben. Wir glauben, dass man Veränderungen am besten bottom-up angeht und dass die besten Personen, um sie anzustoßen, die Mitarbeiterinnen selbst sind.

Wenn wir glauben, dass die Arbeit für alle Beteiligten funktionieren soll, dann lässt sich das am besten in die Tat umsetzen, indem wir jeder Person helfen, die Veränderungen in der Organisation anzustoßen, die sie sich wünscht.

Unsere Corporate Identity, neu erfunden

Ein weiteres Klischee, das Sie sicher kennen, ist: „Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte.“

Wenn wir unsere Vision wirkungsvoll kommunizieren wollen, müssen wir das umfassender angehen — denn um wirklich etwas in der Welt zu bewegen, müssen wir unsere Überzeugungen voller Stolz auch außerhalb unserer Büros zeigen.

Peakon is a platform built for trust and actionable insights. Look into the future, and you’ll see workplaces levelling the playing field of influence by giving everyone a voice.

Eine wirkungsvolle und durchdachte visuelle Identität kann die Ideen von Peakon und die Persönlichkeit von mehr als 200 Peakon-Teammitgliedern kommunizieren, ohne dass sie direkt genannt werden müssen.

Wir haben viel Zeit damit zugebracht, sowohl intern als auch mit unseren Kunden zu besprechen, was uns als Unternehmen ausmacht. Wir wollten verstehen, wie Peakon wahrgenommen wird und was bei den Leuten gut ankommt. Schließlich haben wir uns darauf geeinigt, dass Peakon folgendes ist:

Vertrauenswürdig, positiv, menschlich

Peakon ist eine Plattform, die Vertrauen schafft und umsetzbare Erkenntnisse zum Vorschein bringt. Künftig werden die Machtgefälle an Arbeitsplätzen schwinden und der Einfluss in der Belegschaft gleichmäßiger verteilt werden, indem alle Mitarbeiter Gelegenheit bekommen, ihre Meinung zu äußern. Wir sind mehr als ein digitales Produkt: Unsere Technologie stärkt zwischenmenschliche Verbindungen, damit die Arbeit für alle funktioniert. Unsere Marke hat dabei jede Menge Persönlichkeit und fördert menschliche Vielfalt.

Barrierefreie Farben mit der Peakon-Persönlichkeit

Unsere neue Corporate Identity verwendet eine spezielle positive und vielseitige Farbpalette – eine Farbauswahl, die Persönlichkeit hat, inner- und außerhalb des Produkts.

Whenever possible, we strive for maximum accessibility.

Peakon Grün und andere dunkle Farben (Marineblau, Lila, Gebrannter Bernstein und Grullo) stehen alle für unsere Vertrauenswürdigkeit, während die helleren Farbtöne (Heller Cobalt, Immergrün, Champagner und Sonnenblume) alle für Unterstützung und eine positive Grundeinstellung stehen. Zusammen ergeben diese Farben unseren speziellen Peakon-Look.

Die neue Peakon-Farbpalette ist bunt, vielseitig und erfrischend anders.

Wir versuchen, wenn möglich, mit Hilfe von AAA- oder AA-Kontrastkombinationen unsere Farbwahl auch für Menschen mit Sehschwächen oder Sehbehinderungen so zugänglich wie möglich zu gestalten.

Ausdrucksstarke Illustrationen, die Diversität repräsentieren

Unser neuer Illustrationsstil ist simpel, authentisch und ausdrucksstark. Die Illustrationen folgen dem Prinzip „weniger ist mehr“ und zeichnen sich durch weniger Linien und Details aus. Gleichzeitig fangen sie die Diversität in unseren eigenen Teams und auch denen unserer Kunden ein.

Auch bei unseren Illustrationen stehen Mneschen im mittelpunkt, denn "work should work for people".
Peakons neue Illustrationen sind simpel, authentisch und vielseitig.

Fotografien mit echten Menschen

Unsere Fotografien sind bunt, optimistisch und menschlich. Menschen sind das Thema unserer Bilder. Indem wir die Menschlichkeit in den Vordergrund rücken, können wir Work Should Work for People auf wirkungsvolle Weise kommunizieren.

Authentische Fotografien: Der menschliche Aspekt von "work should work for people" steht auch hier im Vordergrund.

Die bekannten Bergspitzen, mutiger als zuvor

Und schließlich darf ein neues Logo nicht fehlen, denn keine visuelle Neuausrichtung ist ohne ein neues Logo vollständig.

Unsere Bergspitzen sind seit Anfang an Teil unserer Corporate Identity und wir wollten sie behalten. Jetzt stehen sie der Welt genauso mutig gegenüber wie wir es mit unserer neu gefundenen Klarheit und unserem Vertrauen in unsere Vision tun.

In der animierten Version vergrößern sich die Bergspitzen — und rufen damit Assoziationen von Weiterentwicklung und der Realisierung von Potenzial hervor.

Was die Zukunft bereithält

Heute wird mir oft eine andere Frage von Freunden, der Familie oder Kunden gestellt: „Wie sieht die Zukunft der Arbeitswelt aus?“

Das ist eine umfassende Frage, die deutlich schwerer zu beantworten ist als die erste. Wir haben das Projekt, unsere Vision und Corporate Identity neu zu definieren, vor ungefähr einem Jahr in Angriff genommen. Damals ahnte keiner von uns, dass wir es von unseren Wohn- und Schlafzimmern aus fertigstellen würden.

„Many businesses are looking to survive under these new conditions, but the best will be seeking how to succeed.“

Wenn eine Sache sicher ist, dann dass in der künftigen Arbeitswelt Veränderung die einzige Konstante sein wird.

Die Pandemie des Coronavirus hat bereits viele Trends beschleunigt — Technologien zur Zusammenarbeit wurden sehr schnell schnell angenommen und das Thema „Wohlbefinden der Mitarbeiter“ hat während des Lockdowns eine ganz neue Bedeutung bekommen.

Organisationen mussten sich anpassen und werden sich weiterhin anpassen müssen. Viele Unternehmen werden versuchen, in diesen neuen Gegebenheiten zu überleben, die besten werden danach streben, erfolgreich zu sein.

Wenn Sie mich fragen, gibt es einen klaren Weg zum Erfolg. Erfolg kommt, wenn man an Work Should Work for People glaubt und es umsetzt, indem jeder Person geholfen wird, die Veränderungen in der Organisation anzustoßen, die sie sich wünscht.

Autor - Phil Chambers