Wie ein 26-stündiger Zoom-Marathon uns miteinander verbunden hat

Michael Dean
Wie ein 26-stündiger Zoom-Marathon uns miteinander verbunden hat

Einer unserer Werte hier bei Peakon — vermutlich der Wert, der mir persönlich am meisten bedeutet — lautet: Be you. Be more. Wir möchten, dass jeder in unserem Team die Einzigartigkeit und Individualität der anderen feiert und sie in ihrer Entwicklung unterstützt. Eine lebhafte und inklusive Unternehmenskultur, die die Entwicklung fördert, ist eine, in der man man selbst sein kann.

Unternehmenswerte bedeuten gar nichts, wenn sie nicht gelebt werden. Das trifft insbesondere in Zeiten wie diesen zu. Allerdings mussten wir jetzt, wo unsere Büros alle geschlossen sind, gezielter vorgehen, um ein Forum für unsere Unternehmenskultur zu schaffen. Wir fragten uns: Ist es möglich, das zu tun und gleichzeitig Geld für eine gute Sache zu sammeln? Das war die Herausforderung vor die wir unser Team letzten Monat stellten.

Wir entschlossen uns, es zu probieren und einen unglaublichen 26-stündigen Video-Marathon auf Zoom abzuhalten und mit den Erlösen der parallel laufenden Spendenaktion das Global FoodBanking Network zu unterstützen. Dieses unterstützt als internationale Non-Profit-Organisation Tafeln in 40 Ländern, um dem Hunger in der Welt ein Ende zu setzen.

Wir haben die 26 Stunden in 52 Zeiträume à 30 Minuten aufgeteilt und an willige Peakons vergeben. In diesen Sessions wurde dann alles von einem Bootsbaukurs über Karate-Training hin zu Stadtführungen und sogar einer Verkostung scharfer Saucen durchgeführt. Peakon-Mitarbeiter überall auf der Welt versammelten sich, um Be you. Be more. wahrlich zu leben — ohne Unterbrechung über 26 Stunden.

Warum es wichtig ist, in Verbindung zu bleiben — gerade jetzt

Die Idee des Zoomathons war anfänglich eine Möglichkeit für unser Unternehmen, etwas Gutes zu tun und dabei ein wenig Spaß zu haben. Es war aber gleichzeitig auch eine Gelegenheit für unsere Mitarbeiter, den Draht nicht zu verlieren, auch wenn sie zu Hause arbeiten und sich nicht persönlich sehen können.

Als die Pandemie begann und unsere Leben erstmal pausierte, führte sie uns vor Augen, wie wichtig menschlicher Kontakt insbesondere in Zeiten ist, in denen er begrenzt ist. Die letzten Monate haben verändert, wie wir mit den Menschen in unserem Leben kommunizieren: der gute alte Telefonanruf hat laut dem Telekommunikationsanbieter AT&T um 35 % zugenommen und die Videotelefonie explodiert weltweit.

Dasselbe Gefühl lässt sich auch in unseren Interaktionen während der Arbeit beobachten. Bei Peakon haben wir unsere Verbundenheit miteinander auch in Zeiten des Home-Office auf vielerlei Art und Weise aufrecht erhalten. Sei es über informelle Slack-Kanäle, auf denen joggen oder Fernsehsendungen diskutiert werden; digitale Ways-of-Being-Karten, mit denen wir die Erfolge und die Leistung unserer Teammitglieder feiern, oder ein paar Kollegen, die sich einfach etwas mehr Zeit für eine Videokonferenz nehmen. All diese verschiedenen Interaktionen stärken die Verbindungen, die unsere Unternehmenskultur zu dem machen, was sie ist.

In diesen Zeiten miteinander in Verbindung zu bleiben, hängt vollkommen von der Kommunikation ab. Wenn man als Unternehmen effektiv kommuniziert, kann man mit den Menschen und der Kultur, die der Motor der gesamten Organisation sind, verbunden bleiben und eine Umgebung schaffen, in der Innovation und Inklusion gedeihen.

Wir hatten unglaublich viel Spaß während unseres Zoomathons, wie ich hoffe in obigem Video deutlich wird — und es hat uns gestärkt, indem wir unseren Wert Be you. Be more. in diesen 26 Stunden wirklich bis zum Äußersten gelebt haben, auch wenn wir dabei nicht am selben Ort waren. Meine persönlichen Lieblingsmomente waren die Einführung in die Geschichte des Hip Hop von Carol aus unserer Personalabteilung und der Kurs zu Tierfotografie, den unser CEO Phil geleitet hat — die gemachten Fotografien hat er für zusätzliche Spenden gedruckt verkauft! Der Soundtrack des Videos wurden von unserem Director of Design, Mads Viktor, selbst erstellt, der das Stück aus Clips zusammengestellt hat, die ihm von Teilnehmern während seines Kurses geschickt wurden.

Bisher haben wir mehr als $2400 für das Global Foodbanking Network gesammelt, doch wir würden gerne noch mehr sammeln! Wenn Ihnen die Idee gefällt oder Sie dasselbe mit Ihrem Team machen möchten (tun Sie das gerne), können Sie über diesen Link spenden: https://www.foodbanking.org/take-action/peakon.

Vielen Dank an alle Peakons, die etwas zum Besten gegeben, zugesehen, gespendet und diese zu einem meiner liebsten Veranstaltungen in meinen fünf Jahren hier bei Peakon gemacht haben! Be you. Be more.

Autor - Michael Dean