Wie QinetiQ seine Führungskräfte unterstützt und eine hochproduktive Unternehmenskultur schafft

Wie QinetiQ seine Führungskräfte unterstützt und eine hochproduktive Unternehmenskultur schafft
QinetiQ ist ein führendes Wissenschafts- und Ingenieursunternehmen, das in erster Linie im Verteidigungs-, Sicherheits- und Raumfahrtsektor tätig ist. Dabei verlässt es sich auf das Know-how seiner 6.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, zu denen 3.000 Wissenschaftler und Ingenieure zählen. Sie versuchen, die dringlichsten Probleme ihrer Kunden zu verstehen und zu lösen. Um den hohen Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden, hat QinetiQ große Investitionen in die Unternehmenskultur getätigt und eine Kultur geschaffen, die kontinuierlich hohes Mitarbeiter-Engagement und Bestleistung fördert. In den Worten von Claire Watson, Director of Organisation Development and Early Careers:
„Unsere Belegschaft hält unser Unternehmen am Laufen. Wir haben einige sehr spezielle technische Möglichkeiten, die es uns ermöglichen, unseren Kunden die gewünschten Ergebnisse zu liefern. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Herzstück unseres Unternehmens.“
Seit der Einführung von Peakon ist das Thema Unternehmenskultur in der gesamten Organisation wichtiger geworden und Führungskräfte sind nun in der Lage, bessere Entscheidungen treffen zu können und mit Hilfe des Feedbacks ihrer Mitarbeiter den anhaltenden Erfolg des Unternehmens sicherzustellen.

Zentrale Ergebnisse

  • Umfrageergebnisse und Aktionspläne werden im Rahmen des Unternehmensplans „Engagement in Action“ allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens mitgeteilt
  • Ein neues Programm zur Belohnung guter Leistung wurde ins Leben gerufen und hat zu einer Verbesserung der Bewertungen des Faktors Entlohnung um 15 % geführt
  • 600 Führungskräfte wurden in die Lage versetzt, Mitarbeiterfeedback umzusetzen und das Thema Mitarbeiter-Engagement mit ihren Teams zu besprechen
 

Claires Geschichte

Ein Gespräch über die Unternehmenskultur in Gang bringen

Wir haben sehr hart an unserer Unternehmenskultur gearbeitet. Mir war dabei wichtig, dass wir regelmäßig über das Thema sprechen. Wir sprechen darüber, warum wir gern hier arbeiten, was nicht so gut funktioniert und was noch verbessert werden könnte. In der Vergangenheit haben wir uns auf Town-hall-Meetings und andere Arten von Gruppenmeetings verlassen. Wenn allerdings 100 Personen in einem Raum sind, trauen sich nur die mutigsten, ihre Hand zu heben und ihre Meinung zu äußern oder eine Frage zu stellen.
Mit Peakon hat jeder das gleiche Sprachrohr zur Verfügung. Das hilft, Barrieren abzubauen und Themen zur Sprache zu bringen, die sonst eventuell untergehen würden. Wir wollten wissen, was sich unsere Führungskräfte, Teammitglieder und die Unternehmensführung wünschen. Erst so wird uns bewusst, welche Potenziale im Unternehmen noch auszuschöpfen sind.
Wenn man beginnt, von seiner Belegschaft Feedback einzuholen, reagieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr positiv darauf. So können offene Gespräche entstehen und Probleme gemeinsam gelöst werden.

Führungskräfte mit den richtigen Informationen ausstatten

Nachdem ein Gespräch über die Unternehmenskultur und das Mitarbeiter-Engagement erstmal in Gang gebracht ist, muss sichergestellt werden, dass das Feedback auch tatsächlich genutzt wird, um auf die Sorgen und Wünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzugehen. Im Zentrum dessen stehen Manager und Teamleiterinnen. In diesem Bereich haben wir die größten Veränderungen gesehen, insbesondere im Vergleich zu traditionellen Engagement-Umfragen. In der Vergangenheit haben wir von der gesamten Belegschaft Feedback eingeholt und dann wurde es erstmal ein paar Monate still um uns, während wir die Ergebnisse auswerteten und das Ganze in einer erstklassigen Präsentation zusammenfassten. An diesem Punkt waren dann bereits ein paar Monate vergangen und die Dynamik verloren. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren verwirrt, warum sie keine Maßnahmen als Reaktion auf das Feedback sahen.
Jetzt haben wir unseren Führungskräften das Zepter selbst in die Hand gegeben. Peakon erledigt die Zuarbeit, damit sie sich darum nicht kümmern müssen. Es analysiert alles automatisch und fasst die Ergebnisse zusammen, damit Managerinnen und Manager die Zeit zur Verfügung haben, um sich auf Maßnahmen zu konzentrieren und das zu tun, was sie am besten tun: ihr Team leiten.
Wir haben darüber hinaus ein Programm ins Leben gerufen, mit dem wir Führungskräfte unterstützen, ihnen ihre Aufgaben als Manager/in näher bringen und erklären, welchen Einfluss sie auf ihr Team haben. Wir möchten unsere Führungskräfte in die Position versetzen, sehr gute Manager und Managerinnen zu sein. Peakon ist ein essenzieller Bestandteil davon, ihnen näher zu bringen, was in ihrem Team gut funktioniert und was noch besser laufen könnte.
Die Reaktionen waren sehr positiv, insbesondere nachdem die Führungskräfte verstanden, dass sie komplett ungefilterte Informationen an die Hand bekommen. Wir haben über 600 Manager und Managerinnen im Unternehmen geschult und gefördert, das ist ein bedeutender Schritt nach vorn.
Es ist wichtig, daran zu denken, dass niemand als gute Führungskraft geboren wird — und es ist keine leichte Aufgabe! Deshalb versuchen wir, eine Umgebung zu schaffen, in der Führungskräfte offen und ehrlich sein und voneinander lernen können.

Die Feedbackschleife schließen

Bei QinetiQ empfehlen wir unseren Führungskräften: „Mitteilen, handeln, Schleife schließen“.
Eines der besten Beispiele dafür, wie wir mit Hilfe von Peakon die Feedbackschleife schließen konnten, ist unser Belohnungsprogramm für gute Leistung. Es deckt alle Bereiche unseres Entlohnungspakets genauso ab wie unsere Strategie für Anerkennung unter den Kollegen (intern ThankQ genannt). Das Peakon-Feedback hat uns gezeigt, dass unsere Belegschaft gern mehr über das Belohnungsprogramm erfahren möchte. Aus diesem Grund haben wir es unseren Führungskräften näher gebracht, damit sie die Fragen ihrer Teammitglieder zu dem Thema besser beantworten und alles auf offene und transparente Weise erklären können. Das Feedback in Peakon zeigt uns, dass ThankQ unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen dazu dient, die herausragende Leistung anderer anzuerkennen. Es wird häufig beschrieben als „das Beste, was mir diesen Monat passiert ist“. Wir feiern besondere Leistung bei unserem jährlichen Recognition Gala Dinner, bei dem großer Stolz für unsere Belegschaft zu spüren ist.
Als Folge haben sich die Bewertungen des Faktors Entlohnung im letzten Jahr um 15 % verbessert.
Ein anderer Bereich, der im Feedback in Peakon immer wieder aufgegriffen wird, ist die Karriereentwicklung. Viele unserer Führungskräfte hören ihren Teams aufmerksam zu und haben verstanden, dass ihm klare Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung fehlen. Deshalb haben einige Teams angefangen offen zu besprechen, wie neue Fähigkeiten und Erfahrungen erworben werden können. Wir schließen auch hier die Lücke mit unserem Plan „Engagement in Action“, der Aktionen auf Gruppenebene fördert und allen Angestellten nach jeder Umfragerunde zur Verfügung gestellt wird. So können wir allen mitteilen, was gut funktioniert, was verbessert werden kann und was wir bisher getan haben, um das Mitarbeiterfeedback seit der letzten Umfrage im Unternehmen umzusetzen.

Eine Aktion nach der anderen

Es kann etwas überwältigend sein, wenn man Feedback von der gesamten Organisation einholt. Es ist wichtig, dabei im Kopf zu behalten, dass das Mitarbeiter-Engagement eine gemeinsame Verantwortung ist. Wenn die Umfrageergebnisse mitgeteilt werden und die Themen, die zutage getreten sind, besprochen werden, dann wird das Ganze zur Teamaufgabe. So werden die Teammitglieder Teil der Lösung und sehen nicht nur von außen zu, während jemand anders versucht, die Probleme zu lösen. Es gibt immer noch viel zu tun und wir arbeiten weiter hart daran, unsere Unternehmenskultur so zu gestalten, dass sie das Wachstum des Unternehmens fördert. Es ist nicht immer einfach zu wissen, wo man am besten anfängt. Wir haben in unserer Erfahrung mit Peakon jedoch gelernt, dass man schnell Veränderungen in der Unternehmenskultur erreichen kann, wenn man sich auf eine Aktion nach der anderen konzentriert.
Die Ergebnisse sprechen für sich. Seitdem wir Peakon eingeführt haben, ist das Mitarbeiter-Engagement jedes Jahr um 10 % im ganzen Unternehmen gestiegen.