Wie Adjust eine globale Employee Experience kreiert

Martin Daniel
Wie Adjust eine globale Employee Experience kreiert

Als Lina Breiteryte 2016 bei Adjust anfing, bekam sie als Talent Acquisition Manager den Auftrag, die Mannschaft zu vergrößern. Damals hatte Adjust gerade mal rund 50 Mitarbeiter. Innerhalb des ersten Jahres rekrutierte Lina gemeinsam mit ihrem Team 150 neue Angestellte. Heute arbeiten bei dem Ad-Tech-Unternehmen rund 350 Mitarbeiter aus 45 verschiedenen Ländern und das überall auf der Welt, darunter in Berlin, San Francisco, São Paulo, Tokio und Mumbai. Bei Adjust kommen also viele Kulturen und Meinungen zusammen, was die Kommunikation im Unternehmen oft vor Herausforderungen stellt.

Mit kontinuierlichem Feedback eine gute Firmenkultur sichern

„Unseren Gründern war von Anfang eine gute Unternehmenskultur sehr wichtig“, sagt Lina, die heute Senior HR Manager bei Adjust ist. „Aber das Unternehmen wuchs schon immer sehr schnell. Das wirft dann die Frage auf, wie sich eine gute Firmenkultur beibehalten lässt, wenn ständig so viele neue Leute dazukommen.“

Um die Kultur zu sichern, suchte Adjust nach einer Lösung, um Mitarbeiterfeedback in einem konstanten Rhythmus zu sammeln und in den Wachstumsprozess des Unternehmens einfließen zu lassen. „Wir wollten unseren Mitarbeitern generell mehr Mitsprache geben, egal an welchem Standort oder in welchem Team sie arbeiten. Das Thema Mitarbeiterzufriedenheit rückte also immer mehr in den Fokus und Peakon kam ins Blickfeld“, erklärt Lina. „Natürlich reden wir viel über unsere Kultur und tauschen uns oft innerhalb der Teams aus. Aber ab einer bestimmten Größe braucht man validiertes, dokumentiertes Feedback.“

„Wir wollten unseren Mitarbeitern generell mehr Mitsprache geben, egal an welchem Standort oder in welchem Team sie arbeiten. Das Thema Mitarbeiterzufriedenheit rückte also immer mehr in den Fokus und Peakon kam ins Blickfeld.“

Lina Breyterite, Senior HR Manager

„Ein weiterer Grund sich für Peakon zu entscheiden war, dass wir die Möglichkeit schaffen wollten, anonymisierte Rückmeldungen zu bekommen“, sagt Lina. Peakons anonyme Chatfunktion und 1-Klick-Feedback geben Lina und dem Management-Team die Möglichkeit, den Mitarbeitern zu signalisieren, dass ihre Stimme gehört wird.

Genau wissen, was meine Mitarbeiter auf der ganzen Welt bewegt

Die Befragungen decken verschiedene Aspekte ab, von der Zufriedenheit der Mitarbeiter mit ihren Führungskräften bis zur direkten Arbeitsumgebung. „Wir fragen zum Beispiel: Inwiefern identifizierst du dich mit der Mission des Unternehmens?, Hast du alle Arbeitsmitteln die du brauchst? oder Wie gut lässt sich die Arbeit mit deinem Privatleben vereinbaren? Es sind also einerseits Fragen, die auf die ganze Firma abzielen, andererseits spezifische Fragen zur individuellen Situation.“ Zudem bietet Peakon die Möglichkeit, eigene Fragen zu den jeweiligen Faktoren hinzuzufügen oder offene Fragen zu stellen.

„Peakon gibt uns die Möglichkeit, das Klima bei Adjust ganzheitlich zu betrachten.“

Lina Breyterite, Senior HR Manager

Damit deckt Peakon nicht nur ein breites Spektrum ab, sondern hilft auch dabei, den Überblick zu behalten. „Peakon gibt uns die Möglichkeit, die Stimmung bei Adjust ganzheitlich zu betrachten. Außerdem hilft uns das Tool dabei, die Entwicklung der Daten im Auge zu behalten und den Fortschritt in den einzelnen Segmenten zu verfolgen“, erklärt Lina. „Daneben ist die Heatmap hilfreich, um schnell zu erkennen, welche Segmente mehr Aufmerksamkeit benötigen.“ Mithilfe der Heatmap können Personalverantwortliche in ihre unterschiedlichen Segmente tiefer einsteigen, wie zum Beispiel Standort der Mitarbeiter, Abteilung oder Dauer im Unternehmen, und schnell darauf reagieren.

Am Ende hat Adjust so Einblick in unterschiedliche Bereiche, etwa wie sich die Mitarbeiter in San Francisco, Tokio oder Berlin fühlen. Und Lina kann jederzeit sehen, wie es mit den Führungskräften vor Ort läuft. „Wir erfragen das Feedback, um den Mitarbeitern das Leben leichter zu machen. Beide Seiten profitieren also davon“, sagt sie.

„Wir erfragen das Feedback, um den Mitarbeitern das Leben leichter zu machen. Beide Seiten – Mitarbeiter und Führungskräfte – profitieren davon.“

Lina Breyterite, Senior HR Manager

Damit das Feedback der Mitarbeiter wirklich etwas bewirken kann, kümmert sich Lina auch darum, jedem Mitarbeiter ein Training zu geben. Das soll dabei helfen, professionelle Rückmeldungen zu geben. „Konstruktiv, detailliert und verständlich“, fasst sie die Erwartungen an das Mitarbeiterfeedback zusammen.

Daten statt Bauchgefühl für zielgerichtete Maßnahmen

Lina setzt auf viele persönliche Interaktionen mit dem Team. Dennoch räumt sie ein, dass persönliche Gespräche nicht genug sind, wenn sie ein detailliertes Feedback von jedem der 350 Mitarbeitern haben möchte. „Das Tool von Peakon hilft, wenn ich herausfinden möchte, wie die Mitarbeiter verschiedenste Aspekte ihrer Arbeit erleben. Am Ende geht es um Daten, und auch in unserem eigenen Business dreht sich alles um Daten. Wir glauben daran. Aber ich würde nicht sagen, dass wir dadurch den menschlichen, persönlichen Touch von HR ersetzen können.“

Sie weiß aber auch, dass den Daten Handlungen folgen müssen. Daher legt Adjust viel Aufmerksamkeit auf den Umsetzungsteil nach jeder Mitarbeiterumfrage. „Wenn wir die Leute darum bitten, sich Zeit für Feedback zu nehmen – selbst wenn es nur ein paar Minuten in der Woche sind – müssen wir auch bereit sein, das Feedback anzunehmen. Nicht jede Rückmeldung wird positiv ausfallen.“

Für Unternehmen ist aber nicht nur wichtig, dass sie Daten haben, sondern daraus auch die richtigen Schlüsse ziehen und Maßnahmen ableiten, die jeden Mitarbeiter berücksichtigen. So hat Adjust das anonyme Feedback zum Beispiel dafür genutzt, um ein OKRs als Zielsetzungsmethode einzuführen und ein unternehmensweites Intranet zu etablieren.

„Das Tool von Peakon hilft, wenn ich herausfinden möchte, wie die Mitarbeiter verschiedenste Aspekte ihrer Arbeit erleben. Am Ende geht es um Daten. Wir glauben daran. Aber ich würde nicht sagen, dass wir dadurch den menschlichen Touch von HR ersetzen können.“

Lina Breyterite, Senior HR Manager

„Wir stellen mittlerweile fest, dass sich unsere Mitarbeiter offen über ihre Erfahrungen im Unternehmen mit uns austauschen. Und dass wir nur einige wenige Anstrengungen unternehmen müssen, um diesen Austausch bestmöglich zu gestalten. Deswegen sind wir stolz auf jeden einzelnen Schritt den wir umsetzen und so zeigen, dass wir das anonyme Feedback via Peakon wertschätzen“, erzählt Lina.   

Vom Recruiting zum HR Business Partner

Damit keine Themen untergehen, erstellt Lina mit ihrem Team wöchentlich eine tabellarische Übersicht, um die wichtigsten Belange ihrer Mitarbeiter festzuhalten. Einmal im Monat diskutiert das Team die Ergebnisse gemeinsam mit ihrem VP of Organization & People. Dabei priorisieren sie die Themen und entscheiden, was sie vorantreiben müssen. Die wichtigsten Ergebnisse werden außerdem im wöchentlichen Newsletter an das gesamte Team kommuniziert.

Peakon hat Lina dabei unterstützt, im Unternehmen den Mehrwert von hohem Mitarbeiter-Engagement zu verdeutlichen. Heute – dreieinhalb Jahre nach ihrem Start bei Adjust – kümmert sich Lina als Senior HR Manager und Peakon-Projektmanager maßgeblich um das Thema Unternehmenskultur und Mitarbeiterzufriedenheit und arbeitet daran, dass das gesamte Unternehmen an einem Strang zieht und sich in die richtige Richtung entwickelt.

Gerne werfen wir mit Ihnen gemeinsam einen Blick auf Peakon

In einer Demo führen wir Sie durch die Plattform und beantworten Ihre Fragen. Bei der Testversion können Sie Peakon selbst ausprobieren - mit unserer Hilfe.

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