Wie Sie das Gefühl von sinnstiftender Arbeit für Ihr Team steigern können

Michael Dean
Wie Sie das Gefühl von sinnstiftender Arbeit für Ihr Team steigern können

Das Konzept sinnstiftende Arbeit klingt zunächst möglicherweise etwas philosophisch. Es hat jedoch sehr greifbare Auswirkungen darauf, wie wir unsere Arbeit angehen. Sinnhaftigkeit beschreibt, ob wir das Gefühl haben, unsere Arbeit lohnt sich, ist nützlich und wertvoll.

Wenn wir sinnstiftende Arbeit verrichten, steigen dabei unser Mitarbeiter-Engagement und unsere Motivation, es gut zu machen. Deshalb gibt es einige praktische Schritte, die Manager vornehmen sollten, um das Gefühl von Sinnhaftigkeit für ihr Team zu verstärken.

Sinnstiftende Arbeit – Hintergrund

Die folgende Grafik zeigt, welche Aspekte eine Tätigkeit beinhalten muss, damit sie als sinnvoll empfunden wird:

Talente, Auswirkung und Lebensqualität: drei notwendige Aspekte für sinnstiftende Arbeit.

 

[Quelle: General Assembly – Adam Smiley Powolsky]

„Talente“ (in Grafik: „Gifts“) beschreibt, dass wir unsere Talente, Fähigkeiten und Stärken ebenso wie unsere Interessen und unsere Persönlichkeit in unsere Arbeit einbringen können müssen. Das wirkt sich darauf aus, wie sehr wir das Gefühl haben, dass unsere Arbeit die Menschen oder die Sache unterstützt, die wir auch unterstützen wollen.

Eine Tätigkeit muss allerdings auch grundlegende Bedürfnisse einer guten Lebensqualität (in Grafik „Quality of Life“) abdecken können, damit wir sie als sinnstiftend wahrnehmen – wenn wir mit ihr beispielsweise nicht genug Geld verdienen, um unsere Miete zu zahlen, oder sie uns nicht genug Zeit für Freunde und Familie bietet, ist dem nicht so.

Mögliche Wege zur Verbesserung

Peakons Fragen zum Engagement-Faktor Sinnstiftende Arbeit zeigt Ihnen, wo Sie den Fokus legen müssen, um sich in diesem Bereich zu verbessern.

Der Teilfaktor Eignung entspricht den Talenten – also dem Kreis „Gifts“ in der obigen Grafik. Niedrige Bewertungen in diesem Bereich können darauf hindeuten, dass die Mitarbeiter das Gefühl haben, mit unproduktiven und bürokratischen Aufgaben von wesentlichen Dingen abgehalten zu werden, oder dass einige Mitarbeiter für ihre Position nicht die ideale Besetzung sind.

Sie sollten regelmäßig (einmal pro Woche oder jede zweite Woche) kurze Meetings mit jedem Teammitglied abhalten. Sprechen Sie darüber, womit sie ihre Zeit verbringen und, ob sie das für den sinnvollsten Einsatz ihrer zeitlichen Kapazitäten halten. Es ist wichtig, dass sie verstehen, dass es nicht darum geht, ihnen mehr Arbeit zu geben, sondern ineffiziente Tätigkeiten zu reduzieren, sodass sie mehr Zeit zur Verfügung haben, um sich auf ihre Stärken zu konzentrieren.

Fragen Sie die Mitarbeiter, wie sie ihre Karriere gerne vorantreiben möchten. Rufen Sie sie dazu auf, sich auf ein oder zwei Aspekte ihrer Position zu konzentrieren und sich in diesen noch zu verbessern. Es kann sein, dass Aufgaben nach der Besprechung mit jedem einzelnen Teammitglied neu verteilt werden können, um den Zielen jedes Einzelnen Rechnung zu tragen.

Der zweite Teilfaktor zu Sinnstiftender Arbeit ist Einfluss und dieser lässt darauf schließen, wie sehr die Mitarbeiter das Gefühl haben, für ihr Team wertvoll zu sein. In unserer Grafik entspricht dieser Teilfaktor dem Kreis „Impact“. Niedrige Bewertungen in diesem Bereich können auf fehlende Anerkennung unter den Kollegen hindeuten. Sie könnten auch davon herrühren, dass die Mitarbeiter nicht den Beitrag leisten können, den sie gerne leisten würden.

Retrospektive Teammeetings sind ein guter Weg, einzelnen Mitarbeitern Möglichkeit zu geben, sich zum Thema zu äußern und es besser zu verstehen. In Gruppen mit weniger als zehn Mitarbeitern sollten diese alle 14 Tage oder einmal im Monat stattfinden (bilden Sie die Gruppen aus Mitarbeitern, die eng zusammenarbeiten).

Bringen Sie die Mitarbeiter dazu, sich Gedanken darüber zu machen, wie das Team zusammenarbeitet. Jeder Einzelne schreibt dann jeweils zwei Dinge auf Post-its auf, mit denen das Team anfangen sollte, die es unterlassen sollte und die weiter fortgeführt werden sollten wie bisher. Jeder Mitarbeiter stellt dann seine Zettel vor und und sortiert sie an einem Whiteboard in die entsprechenden Kategorien (anfangen zu tun/nicht mehr tun/und weiter so) ein. Wenn alle ihren Beitrag geleistet haben, besprechen Sie die drei Kategorien und versuchen Themen zu finden, die von mehreren Teilnehmern angesprochen wurden.

Obwohl man den Mitarbeitern nicht über Nacht dazu verhelfen kann, den gewünschten Beitrag leisten zu können, geben solche retrospektiven Meetings den Mitarbeitern einen neuen Blick darauf, wie sich ihre eigene Tätigkeit auf andere auswirkt, und sie bieten ihnen insbesondere die Möglichkeit dazu, die Arbeitsweise des Teams zu beeinflussen.

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