Wie Sie Ihre Strategie effektiv an Ihre Mitarbeiter kommunizieren

Michael Dean
Wie Sie Ihre Strategie effektiv an Ihre Mitarbeiter kommunizieren

So gut wie Ihre Strategie auch sein mag, wenn Ihre Mitarbeiter sie nicht kennen, wird die Umsetzung misslingen. Bei Peakon haben wir einige Fälle gesehen, in denen Mitarbeiter auf die Frage nicht antworten konnten, ob sie hinter der Unternehmensstrategie ihres Arbeitgebers stehen. Der Grund war dabei ganz einfach, dass sie nicht wussten, was die Strategie ist.

Der Harvard Business Review deutet die Tragweite der Situation an: 70 % aller Angestellten sind nicht in der Lage zu sagen, was die Strategie ihres Arbeitgebers ist, selbst wenn sie aus sechs Optionen auswählen können. Dilbert

Es gibt verschiedene Facetten effektiver Kommunikation:

  • Klarheit und Übereinstimmung
  • Einbeziehung der Mitarbeiter
  • Stärkung der Strategie

Klarheit und Übereinstimmung

communication heirarchy

Die Pyramide zeigt, wie die Strategie mit anderen Prozessen der Unternehmensplanung zusammenhängt

Eine Strategie kann nur dann effektiv kommuniziert werden, wenn sie überhaupt klar und deutlich definiert wurde. Die Strategie  sollte sowohl mit der Unternehmensphilosophie als auch den künftigen Zielen und den zentralen Unternehmenswerten angestimmt sein.

Realistische und messbare Ansätze und Aktionspläne sollten in Zusammenhang des strategischen Planungsprozesses festgelegt werden, damit die Mitarbeiter verstehen, wie ihre  Tätigkeit zur allgemeinen Strategie beiträgt.

In den unterschiedlichen Phasen sollten unterschiedliche Fragen gestellt werden, die folgendermaßen lauten könnten:

FrageBeispiele
VisionWo wollen wir hin?Eine florierende ländliche Wirtschaft durch wertsteigernde Landwirtschaft, die auf wertsteigernde Produktions- und Marketingprozesse fokussiert ist.
MissionWarum bestehen wir?

Wem dienen wir? Wie schaffen wir einen Mehrwert?

Die Gründung von landwirtschaftlichen Betrieben fördern, die sich auf die Wertsteigerung ihrer Produkte konzentrieren.
WerteWofür stehen wir?Nachhaltige Produktion, Stärkung der Kleinbauern
ZieleWas wollen wir erreichen?Führende lokale Bauern mit Unternehmensentwicklungsfähigkeiten für die Entwicklung von Unternehmen einsetzen.
StrategienWie machen wir Fortschritte?Einen Verbund aus 20 Bauern bis 1. Februar schaffen.
TaktikWas müssen wir tun?Ein Verbundskommitee schaffen, um locale Bauern an Bord zu holen. 40 führende Bauern vor Ort identifizieren. Ihre Qualifikationen auflisten. Mit ihnen einzeln in Kontakt treten und versuchen, die Hälfte von ihnen ins Boot zu holen.
Aktionspläne Wie gehen wir es an?

Wer wird für jede Maßnahme verantwortlich sein? Bis wann wird jeder Schritt erledigt?

Beispiel von: [Source]

Einbeziehung

Wenn Mitarbeiter in den strategischen Planungsprozess involviert sind, gibt ihnen das neue Energie. Sie sollten Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, ihre Meinung in einer sicheren Umgebung zu äußern und in jeder Phase des Prozesses Mitspracherecht zu haben. Das kann in regelmäßigen Meetings oder mittels einer Online-Plattform zur Zusammenarbeit passieren. Als Zappos seine zentralen Unternehmenswerte definierte, versandten sie eine E-Mail an alle Mitarbeiter des Unternehmens, in der sie nach der Meinung der Mitarbeiter fragten. Anschließend versandten sie Entwürfe an alle Mitarbeiter und fragten nach Feedback und Anregungen. Eine Strategie ist nicht starr, sie wandelt sich mit der Zeit. Deshalb ist es wichtig, die Mitarbeiter kontinuierlich zu involvieren, da so sichergestellt wird, dass die Mitarbeiter auf dem neuesten Stand sind und Innovation in den Prozess integriert werden kann.

Stärkung

Führungskräfte im Unternehmen sollten die Mitarbeiter stets über der Strategie informieren. Sie können traditionelle Methoden wie unternehmensweite Meetings, Newsletter per E-Mail zeitgleich mit modernen Technologien wie Social Media dazu nutzen. In der Kommunikation an die Mitarbeiter sollte den Mitarbeitern ihren Beitrag zur Strategie sowie die Mission noch einmal vor Augen führen.

Kommunikation in Bezug auf die Unternehmensstrategie sollte keine Einbahnstraße mit einem Top-down-Ansatz sein. Vielmehr sollte sie ein Nebenprodukt des Planungsprozesses sein, das alle Interessenvertreter und Mitarbeiter involviert. Strategie ist der Fahrplan und die Unternehmenswerte der Kompass dazu. Die Unternehmenskultur sollte dementsprechend so entwickelt werden, dass sie die Unternehmenswerte unterstützt, die der Strategie zugrunde liegen.

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